April 17, 2026, Filed Under: Museum WalksEin deutsches Auge auf den amerikanischen Westen Wir starten unseren Museumsrundgang oft im zweiten Stock des Blanton Museums. Dort hängt ein großes Landschaftsbild von Albert Bierstadt (Solingen, Germany, 1830 – Irving, New York, 1902). Der Maler wurde in Deutschland geboren und wuchs in den USA auf. Später ging er nach Düsseldorf, um Malerei zu lernen. Dort übernahm er den romantischen Stil der Düsseldorfer Schule. Danach wurde er ein wichtiger Künstler der Hudson River School. Diese Gruppe malte helle, idealisierte Landschaften der amerikanischen Natur. Bierstadt malte viele große Bilder des amerikanischen Westens. Dafür nutzte er Skizzen und Fotos, die er auf Reisen machte. Seine Gemälde zeigen viele Details und besondere Lichteffekte. Sie wirken beeindruckend und regen zum Nachdenken an. Seine Kunst verbindet europäische Maltradition mit amerikanischer Geschichte und Identität. Deshalb eignet sich dieses Gemälde als Anfangspunkt für unseren deutschsprachigen Spaziergang durch das Museum.